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Auszug 03/2004
der Fachzeitschrift für Textilveredelung und Promotion

Transferpressen:
Über 100 verschiedene Modelle
 

Thermopress Europé, the heat presses company– dieser Name ist Programm, denn das zu Beginn diesen Jahres gegründete Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich ausschließlich auf Transferpressen als eigenständige Produkte zu konzentrieren und von der manuellen Hebelpresse bis zur hydraulischen Maschine alles anzubieten. Die TVP schaute sich einmal bei Thermopress in Ransbach-Baumbach um und sprach mit Geschäftsführer Gunter Pelka. 

„Thermotransferpressen sind das wichtigste Werkzeug für den Transfer von Texten, Bildern, Logos oder modischen Motiven auf Textilien oder anderen Materialien geworden.“ Aus dieser Einschätzung heraus gründete Gunter Pelka die neue Firma Thermopress und konzentriert sich seither voll und ganz auf Transferpressen. Das Lieferprogramm des jungen Unternehmens umfasst kleine manuelle und halbautomatische Transferdruckpressen, pneumatisch betriebene Geräte und hydraulische Hoch­druckpressen verschiedener Hersteller. 

Aller Anfang waren die Copyshops ....

Den Markt des Transferdrucks kennt Gunter Pelka selbst schon lange, war er doch seit 1986 für den Vertrieb von Kopierern für das Unternehmen Xerox und später für Konica tätig. Vereinzelte Farbkopierer arbeiteten schon zu dieser Zeit ohne Silikon-Öl und waren daher immer schon für das Bedru­cken von speziellen Transfermediens geeignet, wie Pelka rückbli­ckend erzählt. Die Kunden damals seien in erster Linie Copyshops gewesen, und diese böten ja auch heute noch Transferprints auf unterschiedlichsten Medien an, so Pelka.

Im Jahre 2000 gründete er zusammen mit seiner Frau die Firma Hotone Deutschland und stieg damit in den Handel in den Bereichen Transferpressen, Sublimations-, Transfer- und Werbetechnik ein. Als Produktions-, Vertriebs-, und Servicegesellschaft bietet Hotone noch heute unter der Geschäftsleitung von Pelkas Ehefrau Sylvia Pelka Artikel und Services rund um das Thema Transfertechnik an.

„Die Idee, die Firma Thermopress mit dem einzigen Schwerpunkt Transferpressen zu gründen, kam schließlich im Jahr 2003, nachdem wir die Transferpressen als eigenständiges Produkt erkannt hatten und am Markt beobachten konnten, dass viele Kunden mit der Beratung, mit den Services und auch mit der Qualität der Produkte teilweise recht unzufrieden waren“, erklärt Gunter Pelka die Gründung von Thermopress, die zum 1. Januar 2004 erfolgte.

Seinem Unternehmen schreibt Pelka vor allem eine beratende Funktion zu, der Kunde könne von den langjährigen Erfahrungen profitieren, so Pelka, der den Grundgedanken auf den Punkt bringt: „Wir ke(ö)nnen Transferpressen.“ Ein Blick in den Showroom scheint dies zu bestätigen. Hier stehen rund 30 Transferpressen-Modelle der insgesamt 60 Produkte, die sich im Programm von Thermopress befinden. Aus Platzmangel müsse sich das Unternehmen im Augenblick noch etwas beschränken, erklärt Pelka, doch ein Neubau in Ransbach-Baumbach, der neben einem großen Show­room in erster Linie auch ein großes Lager bieten werde, solle noch in diesem Jahr bezogen werden.

Für Einsteiger und Profis ....

Im Angebot von Thermopress sind alle Arten von Transferpressen ab derzeit 586,- Euro bis 9.200,- Euro zu finden. Für kleinere Budgets und auch für kleine Auflagen eignen sich etwa die manuellen Hebel- oder Klemmpressen, die sich gerade durch die Einführung der Ich-AGs einer großen Beliebtheit erfreuen, wie Pelka zu berichten weiß. „Diese kleinen, einfach zu bedienenden Pressen sind oft auch der Türöffner zu neuen Kunden“, sagt Pelka, denn: „Ist der Kunden zufrieden, dann kommt er wieder, und kauft eine weitere, größere Presse.“ Interessant seien die kleineren Pressen oft auch für Besitzer von Plottern. So würden sich etwa Werbetechniker oft überlegen, was sich denn mit dem Plotter noch so alles machen ließe. Die Antwort: natürlich Transfers.

Der Nachteil der Kleinstpressen liege jedoch auf der Hand. Pelka: „Diese Thermopressen bringen für manche Anwendungen (z.B. Tonertransfer) zu wenig Druck auf das Substrat. Zudem wird das häufige, manuelle Schließen einer Transferpresse für so manchen Anwender schnell zur Tortur, wenn es um größere Auflagen geht.“ Die pneumatischen Pressen seien hier nach Pelkas Ausführungen die optimale Alternative. Diese bringen zum einen mehr Druck auf, zum anderen ist das Handling bequemer, da sie per Knopfdruck schließen und nach der eingestellten Zeit wieder automatisch öffnen.

Für die Verarbeitung von Polymertonern oder für die Bedruckung anderer Materialien wie z.B. Aluminium oder Keramik empfiehlt Gunter Pelka die elektromagnetischen Geräte oder Hoch­druck­pressen, die mit entsprechender Power ohne Einsatz eines Kompressors eine gute Haftung des Polymertoners erzielen und auch im Bereich der Sublimation für perfekte Ergebnisse sorgen. Pressen für Caps, Tassen oder für Etiketten stehen ebenso zur Verfügung wie auch jede Menge Zubehör wie Heizplatten, Silikongummi, Dämm­material etc. Außerdem lassen sich viele Flachpressen zu Pressen für andere Anwendungen wie Caps oder Etiketten umrüsten.

Thermopress arbeitet mit vielen verschiedenen Herstellern zusammen und kann so eine große Vielfalt anbieten. Vom amerikanischen Hersteller Hotronix etwa bietet das Unternehmen die gesamte Pressenpalette an, darunter auch die Klassiker der Swinger-Serie mit Heizplatten, die sich seitlich schwenken lassen, um so ein sicheres und einfaches Auflegen der Druckmedien zu ermöglichen. Ein entscheidender Vorteil der Schwenkpresse ist es nach Pelkas Erklärung außerdem, dass sich die Platten parallel zueinander schließen und somit auch auf dicke Materialien wie Holz o.ä.  ein gleichmäßiger Transfer über das gesamte Druckmotiv möglich sei. Die komplette Range der elektromagnetischen Thermopressen des französischen Herstellers S.E.F.A. bietet Thermopress neben TSA-Transfertechnik bundesweit und exklusiv für Süddeutschland an. Gemeinsam sind beide Unternehmen auf der diesjährigen Stuttgarter Messe „TV Textilveredelung + Promotion“ aufgetreten. Interessant aus der Thermopress-Palette sind die Century-Transferpressen mit zwei Arbeitsplatten. Hier wird auf einer Platte gedruckt, während die zweite bereits für den nächsten Druckjob beladen wird. Hydraulische Hochdruckpressen bietet Thermopress von Intron Jena sowie exklusiv von ColorPress aus der Schweiz an. Transferpressen des polnischen Herstellers Euroduke sowie die Eigenmarke Thermopress, die von der Firma Reuters Systemtechnik produziert werden, sind weitere Produkte der angebotenen Palette.

Der Weg zu den Kunden ....

führt bei Thermopress derzeit ausschließlich über vier Distributeure, mit denen das Unternehmen in einem engen Verhältnis stehe, wie Pelka erzählt. Hierzu zählen die Firmen Hotone, ArtiPlus und Logo Supply sowie Color Press in der Schweiz und Decoene in Belgien.

Verdrängungswettbewerb

„Mit unseren Mitbewerbern stehen wir natürlich in einem ordentlichen Verdrängungswettbewerb“, so Pelkas Einschätzung des Marktes. Bereits im vergangenen Jahr habe er, damals noch mit der Firma Hotone, 600 Pressen verkauft. Im Jahr 2004 sollen es 1.000 sein, die auch im Leasing oder per Mietkauf zu den Kunden finden sollen. Dies sei nicht möglich aufgrund eines wachsenden Marktes, sondern durch Verdrängung im Markt, ist sich Pelka sicher. Sein Unternehmen sehe er hierbei jedoch in einer günstigen Position, bedingt durch ein gutes Händlernetz, durch die Qualität der Produkte, die sich durch das gesamte Sortiment ziehe, sowie durch die an vorderster Stelle stehende Beratung. Mit dem Gütesiegel „Transfairpresse“, mit welchem die meisten Pressen des Sortiments ausgezeichnet seien, bietet Thermopress nach den Worten von Gunter Pelka noch ein weiteres Instrument an, das den Kunden mehr Sicherheit biete. Das Siegel verspreche eine lebenslange Garantie der Heizplatten, einen 24 Stunden Ersatzteil-Lieferservice, und die Bereitstellung einer kostenlosen Transferpresse für den Fall, dass eine Reparatur erforderlich sei.

www.thermopress.com


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